Als bekennender Leser des neu.kuriers Nordkuriers bin ich seit mehreren Tagen etwas verwundert über die Berichterstattung unserer lokalen Presse.
Nicht, dass ich eine Presse wünsche, die mir meine eigene Meinung nochmal unter die Nase reibt. Aber ich spüre einen aufkommenden Unmut darüber, dass sich, seit dem vor ca. 3 Wochen in einem Artikel dem neuen Bürgermeister Neubrandenburgs der Rausschmiss Hansons nahelegt wurde, die inhaltliche Ausrichtung der Berichterstattung geringfügig geändert haben könnte.
Den Inhalt des heutigen Artikels 'Kritik auch an Kampagne für neues Angebot' (ich hoffe der Autor verzeiht mir) pfeifen die Spatzen bereits seit Wochen vom Dach. Daneben erweckt auch die Platzierung auf der letzten Seite der Neubrandenburger Zeitung eher den Anschein eines Alibis, als den eines knallharten Journalismus.
Es obliegt mir mitnichten meine Wahrnehmung als Maßstab für guten Journalismus heranzusziehen. Aber derzeit ist ein Besuch beim Friseur (oder auch eine Busfahrt, ein Einkauf oder eine Stammtischrunde) ergiebiger als eine Stunde Zeitung lesen. Rein Subjektiv betrachtet würde die Neubrandenburger Gerüchteküche so einiges an brisanten Zutaten hergeben.
Nur ungern ertrage ich als Leser das aufkommende Gefühl, dass nicht ganz unbedeutende Werbekunden ihren Einfluss auf die redaktionelle Tätigkeit geltend machen könnten.*
Interessant ist im Gegenzug die Tatsache, dass die neu.sw der Redaktion des Nordkuriers keine Antwort auf die Frage nach der Höhe der Werbekosten beantwortet. Laut einem Bericht vom 15.01.2008 (ebefalls im Nordkurier) verlautbarte Herr Nostheide damals noch:
... die Zahlen liegen offen ...
Es darf gemunkelt werden, wo sie denn offen liegen, wenn sie jetzt keiner mehr findet. ;)
* Die Anordnung der Artikel 'Winterparty unter Frühlingssonne' und 'Ermittlungen gegen Mafia gefordert' auf der ersten Seite der heutigen Ausgabe entbehren nicht einer gewissen Ironie. ;)


8 Kommentare:
Ich habe vergebens am Wochenende probiert an die angeblich ja offen liegenden Zahlen zu gelangen. Die Online Recherche scheiterte kläglich auf der Ausschreibungsseite der neu.sw.
Muss so eine Kampange nicht ausgeschrieben werden?
Dann sollte die dazu passende Ausschreibung ja im Netz zu finden sein?!
Jens ist die Post schon raus?
Hallo franko,
äh - welche Post?
Wobei die Frage nach einer Ausschreibung generell nicht ganz von der Hand zu weisen ist. Danke für den Hinweis!
Du wolltest mir noch gesammelte Bilderwerke für die fitflat Galerie bereitstellen. Würde ich dann an den entsprechenden "Werbewahn" Artikel im neubrandenburg.blog anfügen.
Noch etwas nebenbei. Wäre toll wenn man hier nochmal drauf hinweist, dass bei Einsatz des netgear WLAN Routers von Media-N, man sich selber um die Absicherung des WLAN kümmern sollte. Das WLAN ist standardmäßig offen.
Da ich so ein Gerät leider selber nicht habe, kann ich keine Anleitung liefern.
Bei einem Telefonat mit media-n bestätigte der Mitarbeiter noch einmal den Fakt. Er wies jedoch darauf hin, dass es Gang und Gäbe sei die Hardware in diesem Zustand auszuliefern. Er sagte aber auch das Mitarbeiter den Kunden im Gespräch darauf hingewiesen würden.
Grundsätzlich würde ich bei der Auslieferung allerdings ein abgeschaltetes WLAN begrüßen, um technisch un versierten Kunden nicht gleich in Schwierigkeiten zu bringen.
Tatsache ist aber auch das Kunden sich in jedem Fall über die Abicherung des WLANs zu informieren haben, denn Unwissenheit schützt ja vor Strafe nicht.
Das gilt im Übrigen auch für alle Provider. Der Mitarbeiter wies auch darauf hin das Media-N gerne bei der Einstellung des Routers behilflich ist.
Hallo Franko,
der Hinweis mit dem offenen WLAN bei neuen Geräten ist ein wohl allgemein guter Ratschlag, den ich auch voll unterstütze.
Die Router von Media-N, die mir bis jetzt in die Finger gekommen sind, wurden allerdings alle schon im Beisein des Kunden im Laden konfiguriert.
Aber grundsätzlich wollte ich schon Artikel und Aleitungen dieser Art in den Blog stellen ;)
Nordkurier - Neubrandenburger Zeitung
Artikel vom 12.02.2008
„Argumentation erschließt sich nicht“
"Andererseits würde „Nein“ gesagt, wenn sich die Stadtwerke ein gewinnversprechendes Geschäftsfeld erschließen."
Das ist doch mal eine Argumentation und eine Kampfansage an alle kleinen Unternehmen der Stadt.
Wurde nicht mal von eimen der obrigen "Herren" gesagt wir brauchen kleine und mittelständische Unternehmen um Geld in die arg gebeutelte Stadtkasse zu bekommen?
Die kleinen und mittelständischen Unternehmen führen wenigstens ihren Anteil an Steuern ab und schaffen Arbeisplätze für die Bevölkerung was sich dann auch wieder auf den konsum der Bevölkerung auswirkt.
Nun wenn die Stadtwerke keine Gelder an die Stadt abführen können ....weil ja da noch Altschulden von einem Vorgänger waren....dann frage ich mich wie und wovon dann diese unmöglichen Werbefluten bezahlt werden.
Dann können Herr Krüger, Hanson, usw. doch gleich ALLE kleinen Unternehmen platt machen ...den Kulturfinger zum Hansonzentrum ernennen...ein riesiger Parkplatz aus Beton für die Flotte des OB wird ja schon gebaut...und den Rest der Stadt zum Golfplatz umbauen.
Mal sehen wer dann noch Geld in die Stadtkassen bringt um die eigendlich viel wichtigeren Aufgaben, Schule, Bildung, Hilfsprojekte usw. zu finanzieren.
Die SW können ja nciht aufgrund der "Altschulden" !
hallo herr sänger - bitte kontaktieren sie mich unter joey3@arcor.de - damit ich ihnen weiteres interessantes material zusenden kann...vielen dank...
Hallo Anonym,
sie können mir gern über meine eMail Adresse jenssaenger@gmail.com Denkanstöße zukommen lassen.
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