Montag, 3. März 2008

Antworten auch "vergessen"

Auch wenn ich dieses Thema meide, wie ein Durchschnittsmuggel die Erwähnung des Namens Voldemort, ist mir ein Ignorieren kaum mehr möglich.

Mir scheint, der Artikel 'Internet: Sicherheitsfragen oft "vergessen"' in der Samstagsausgabe der Neubrandenburger Zeitung ist der Versuch das Loch zu stopfen, welches mit dem angerissenen Artikel eine Woche zuvor aufgerissen wurde. Leider will das, zu mindest bei mir, nicht richtig funktionieren.

Zwar ist der neue (ich meine den Artikel - nicht Herrn Schröder) inhaltlich ausgezeichnet und zeigt auch den Laien unter den Internetbenutzern die grundsätzlichen Gefahren im Netz auf, dennoch fehlen mir ein paar entscheidende Antworten zu den aufgeworfenen Aussagen.

Es erschließt sich mir nicht, dass Herr Schulz mit den Worten

Ich gehe davon aus, dass es kaum möglich gewesen wäre, mehr als 130 Telefongespräche abzufangen, wenn Verschlüsselungstechniken genutzt worden wären ...

wohl die Wurzel des Übels gefunden hat, der Anbieter selbst sich derzeit allerdings sehr bedeckt hält. Es dürfte bei Teilen der fitflat-Kundschaft wohl der Wunsch vorhanden sein, zu erfahren, ob benannte Sicherheitslücken noch bestehen und die Nutzung der fitflat-Produkte derzeit empfehlenswert ist.

Zum anderen hätte es mich, als Kunde von Media-N, ebenso interessiert, ob im Nötz des Nötzels ähnliche Löcher zu finden sind. Schließlich bauen beide Angebote auf der gleichen Technik auf. Womöglich wollte sich aber auch dieser Anbieter nicht dazu äußern.

Wie gesagt, ich finde es schade, dass neben dem grundsätzlich sinnvollen Informationen, die aus Kundensicht wichtigen Antworten, vor allem seitens der Anbieter, ausgeblieben sind.

UPDATE 20:30 Uhr
Leider von mir etwas spät bemerkt, hat Media-N heute bereits auf die Fragen der Kunden reagiert. Unter dem Titel Sichere Gespräche, sicheres surfen gibt es eine ausführliche Stellungnahme. Jetzt geht es mir persönlich besser ;)

11 Kommentare:

Anonym hat gesagt…
Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.
Jens Sänger hat gesagt…

Hallo Anonym,

ich bitte um Entschuldigung, dass ich den Kommentar gelöscht habe.

Auch wenn ich die Aussage im Kern verstehe und teilweise nachvollziehen kann, bitte ich bei diesem Thema doch um sachliche Aussagen.

Anonym hat gesagt…

Hallo Herr Sänger,

sie regieren ja mit eiserner Faust ;)

Aber auch mir stellten sich nach dem Artikel die gleichen Fragen.

Mal sehen wie lange es dauert, bis der blumige Anbieter seinen Kunden eine Antwort zukommen lässt.

Anonym hat gesagt…

@j.daniels

Der blumige Anbieter muss wohl erst alles vom Aufsichtsrat gegenzeichnen lassen ;)

So was kommt halt heraus wenn Laien versuchen auch mal Internetprovider zu spielen.

Anonym hat gesagt…

meint ihr der aufsichts...
äh WEGSICHTSRAT nickt da was ab?

..sind die nicht untergetaucht um Ihre Schafe in trockene (spanien oder so...) zu bringen?

wenn man dem Buschfunk glauben darf steht im Rathaus bereits ein rieesen grooßer BESEN.
abgegeben von den Neubrandenburgern damit der einzige wählbare ...seit Kkurzem...Kandidat dann auch kräftig ausfegen kann!

Anonym hat gesagt…

fitflat - ein Spitzelprodukt von neu.sw ;)

Anonym hat gesagt…

Nun regt Euch doch nicht so auf, dass die Stadtwerke dem Nordkurier offensichtlich nichts sagen wollen. Das liegt einfach an der Arbeitsüberlastung in der Chefetage. Nach dem Fitflat-Coup plant H.H. garantiert schon den Einbruch in das nächste Geschäftsfeld, damit noch mehr Krokusse in der Viertorestadt blühen können. (Stichwort: Blühende Landschaften!) Schließlich verkauft E.ON das Stromnetz. Das ist doch endlich mal ein richtiges Geschäft, nicht son Popelkram wie Internet und Telefon.

Anonym hat gesagt…

Wieso aufregen?
Da gibts doch blos noch eins...Das Geld anderer verschwenden!
Und das können Herr H. und seine Fürsprecher an besten

Anonym hat gesagt…

Nu schimpft doch nicht so! Da reißen sich die Stadtwerke den Allerwertesten auf, um sich das frisch Genötzelte hinten rein zu schieben und alle Welt mault. Na gut, vielleicht nicht alle ..

Bedenkt doch mal: neu.sw ist der erste Kommunalbetrieb bundesweit, der erkannt hat, was wirklich zur Daseinsführsorge gehört! So bekommt das HKB-Team (Hanson-Krüger-Benischke) doch erst richtig Pepp!

Was mich allerdings verwundert ist die Reihenfolge der Namen. Aber vielleicht zeigt sie auch nur die Kräfteverhältnisse. Da bin ich aber recht neugierig, wie es weitergeht ..

Anonym hat gesagt…

na im moment würfeln die 3 noch wer welche Etage bezieht...
denn die alten Mieter können sich nachdem das ding dann Medienzentrum heißt die Miete nicht mehr leisten.

besser währ Inkompotenz-Zentrum oder
Hat Keine Bedeutung denn für die Neubrandenburger gibts nicht mal mehr ein Turmcafe

Anonym hat gesagt…

Mit der Wahl des neuen OB,
müsste der doch sofort handeln und
H. sofort in den nächsten Zug zurück in Westen setzen! One way ticket und teuren Dienstwagen vorher abgeben, versteigern und Erlös an Arme verteilen!
Könnte das Leid, die schlaflosen Nächte, die ungewisse Zukunft der Menschen und deren Familien in Folge seiner wahrscheinlich erfolgten Taten und Klagen dafür reichen?