Es geht ein Ruck durch unseren Primus der kommunalen Grundversorgung. Die Zeiten, in denen ich mit den Worten
als Kunde meine Probleme eigenverantwortlich lösen musste durfte.
Ich meine gelesen zu haben (mir fällt die Quelle einfach nicht mehr ein), dass Herr Hanson, als Geschäftsführer der neu.sw, von der Schaffung von 7 neuen Arbeitsplätzen gesprochen hat. Sehr löblich, wenn ich auch hoffe, dass sich die 7 Arbeitsplätze nicht durch 3 neue Plakatierer (Fachrichtung: Blumen) und 4 Kugelschreiberverteiler und Luftballonaufbläser ergeben.
Doch große Taten erfordern auch große Ziele:
Ein Drittel aller Neubrandenburger Haushalte werden also am Jahresende fitflat-Kunde sein. Schimpft mich einen Pessimisten, aber wer früher mit solchen Zielen in eine Wahl an die Öffentlichkeit herangetreten ist, dem ist ein Dienstausweis bei Gazprom sicher.
Auch wenn ich beileibe keine Einsicht in die Heransgehensweise der neu.sw habe, ergibt die Rechnung:
| Neukunden | Tage | Neukunden/Tag |
|---|---|---|
| 7000 | 350* | 20,0 |
| 7000 | 246** | 28,5 |
| 8000 | 350* | 22,9 |
| 8000 | 246** | 32,5 |
| 9000 | 350* | 25,7 |
| 9000 | 246** | 36,6 |
ein grobe Durchschnittsquote von 20 bis 36 Neukunden pro Tag. Ich ziehe meinen Hut!
*Tage bis zum Jahresende ohne Sonn- und Feiertage
**Tage bis zum Jahresende abzüglich aller Samstage und Sonntage


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